Augenchirurg

An einen Augenchirurg werden hohe Anforderungen gestellt

In der modernen Augenheilkunde werden an den Augenchirurg hohe Anforderungen gestellt. Besonders in den letzten zwanzig Jahren entwickelten sich die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten unbeschreiblich schnell. Viele Neuerungen und die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Augenheilkunde lassen hoffen, dass es zukünftig mehr Menschen möglich ist, bis ins hohe Alter gut zu sehen. Eine hochmoderne Diagnostik ermöglicht, Augenkrankheiten rechtzeitig zu erkennen und der Augenchirurg kann bei Augenfehlstellungen und Erkrankungen des Auges mit speziellen chirurgischen Verfahren Hilfe anbieten.

Zu den bisherigen Schwerpunkten der Chirurgie des vorderen und hinteren Augenabschnittes (z. B. Verätzungschirurgie, Kataraktchirurgie und Makuladegeneration), sowie der Tumortherapie und der operativen und konservativen Schielbehandlung, bietet sich dem Augenchirurg in Spezialkliniken in Deutschland im Bereich der "Refraktiven Chirurgie" eine neue Chance, auch Fehlsichtigkeiten zu korrigieren. Seit 1996 hat sich mit Einführung der Laseroperation in speziellen Augenlaser-Zentren diese zum häufigsten Eingriff für den Augenchirurg etabliert.
Eine Augenlaserbehandlung mit dem Femtosekundenlaser Visumax wird ganz ohne ein mechanisches Messer durchgeführt. Mit diesem Laser-Verfahren ermöglicht der Augenchirurg den Menschen mit Weit- oder Kurzsichtigkeit in jedem Alter eine bessere Lebensqualität durch ein weiteres Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen.
Die Femtolaser-Behandlung ist gegenwärtig das weltweit modernste refraktive Verfahren in der Augenchirurgie. Sie bietet eine besondere Präzision beim Einschnitt in die Hornhaut des Auges. Dann kann der Augenchirurg mit dem computer-gesteuerten Laser kleinste Teile der Hornhaut abtragen. Auch eine höhere Fehlsichtigkeit lässt sich so korrigieren. Die Operation wird schmerzfrei und unter größerer Sicherheit durchgeführt, als bisher mit dem Mikrokeraton, auch wenn wie bei jeder Operation Komplikationen nie ganz auszuschließen sind.

Weitere Möglichkeiten hat die Augenchirurgie durch wissenschaftliche Forschungen im Bereich der Katarakterkrankungen und der Makuladegenerationen gewonnen. Durch neue Medikamente, die direkt in den Glaskörper des Auges eingebracht werden, kann der Augenchirurg die Erkrankung zum Stillstand bringen. Oft verbessert sich das Sehvermögen sogar nach speziellen Operationen, bei denen der Augenchirurg Multifokallinsen einsetzt. Viele Neuerungen in der Augenheilkunde bieten sowohl dem Augenchirurg als auch den Menschen mit schlechtem Sehvermögen eine neue Perspektive, zukünftig Blindheit zu verhüten.

Ein Problem jedoch ist, dass sämtliche moderne Diagnose- und Behandlungsverfahren nicht in der aktuellen Gebührenordnung und dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind.
So können sie den Krankenversicherten lediglich als Selbstzahlerleistung angeboten werden. Das trifft leider auch für sehr wichtige Vorsorgeuntersuchungen zu. Besonders bei Sehnerven- und Netzthauterkrankungen (z. B. Glaukom und Makuladegeneration) ist mit moderner bildgebender Diagnostk eine Früherkennung der Erkrankung möglich und eine rechtzeitige Behandlung kann eingeleitet werden, was leider mangels Vorsorgeleistungen der Krankenkassen gegenwärtig nur in Ausnahmefällen geschieht.

Das Augenzentrum in Köln, bietet nicht zuletzt durch langjährige Erfahrungen in Behandlungen mit dem Augenlaser (Lasik), höchste Standards und gewährleistet gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.04.2012