Voruntersuchung für Augenlaser mit Lasik
Die Vorunterschung klärt, ob Lasik oder ein alternative Behandlung die Fehlsichtigkeit ausgleichen kann.
Jedes Auge ist anders. Die Frage "LASIK - ja oder nein?" kann niemand generell beantworten. Der erste Schritt ist immer eine sorgfältige Voruntersuchung. Am Augencentrum in Köln Porz und am Hansaring nehmen wir uns dafür viel Zeit. Mit modernsten Ultraschallgeräten messen wir Ihre Fehlsichtigkeit, den Augeninnendruck, die Hornhautdicke, die Oberflächenbeschaffenheit der Hornhaut, die Größe der Pupille bei unterschiedlichen Lichtbedingungen sowie die Länge des Augapfels.

Darüber hinaus überprüfen wir Ihre Blendempfindlichkeit. Und wir untersuchen Ihre Augen komplett unter klinischen Gesichtspunkten, um keine krankhaften Veränderungen zu übersehen. Bei Bedarf machen wir außerdem eine Aberrometrie-Messung. Mit dieser "Wellenfront-Analyse" des Augeninneren erfassen wir auch feinste Veränderungen, die bei einer Laserkorrektur berücksichtigt werden müssten.
Nach der Voruntersuchung können wir Ihnen sagen, ob eine LASIK (Femto-Lasik) möglich ist oder ob in Einzelfällen LASEK oder PRK eine Alternative sein könnte. Möglich ist auch eine aberrometrie-gesteuerte Laserbehandlung, der "Maßanzug" für Ihr Auge.
Als Grenzen für eine Augenlaserbehandlung nennen die Richtlinien der Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) des Berufsverbandes der Augenärzte diese Werte:
LASIK-Verfahren:
• Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien,
• Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien und
• Stabsichtigkeit (Astigmatismus) bis -3 Dioptrien
PRK und LASEK:
• Kurzsichtigkeit bis -6 Dioptrien,
• Weitsichtigkeit nicht empfohlen,
• Stabsichtigkeit bis -3 Dioptrien.
Auch eine höhere Fehlsichtigkeit lässt sich heute zuverlässig behandeln, etwa mit modernen Linsen-Implantationen, eventuell in Kombination mit einer zusätzlichen Excimer-Laserbehandlung. Welche Linse oder welche Behandlungsmethode für Sie infrage käme, können wir Ihnen nach einer genauen Voruntersuchung sagen.

