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Laser in der Augenheilkunde: Eine Erfolgsstory

Durch die Zusammenarbeit zwischen Grundlagenwissenschaften und Augenkliniken hat in der Augenheilkunde eine Erfolgsstory begonnen, die viele schonende Therapiemöglichkeiten eröffnet hat. Die Nutzung verschiedener Lasertypen ist zum Standard für die Behandlung vieler Augenerkrankungen geworden.

In der Augenheilkunde kommen 3 Arten von Laser zum Einsatz:
die photoablativen ( z.B. Excimer-Laser),
die photodisruptiven ( z.B. Nd:YAG-Laser),
die photokoagulativen ( z.B. Netzhaut/Argon-Laser) Laser.

Diese werden in den folgenden Übersichten erläutert.

Die Wirkung des Excimer-Lasers am Auge bezeichnet man als „Photoablation“, d.h. es erfolgt eine Gewebeabtragung mittels Laserlicht-Energie.
Er wird z.B. genutzt, um sogen. photorefraktive Eingriffe an der Hornhaut zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten ( Kurz-/ Weit-Sichtigkeit, Hornhautverkrümmung, z.T. auch Alterssichtigkeit) durchzuführen (sog. LASIK als Beispiel).
Der Excimer-Laser ist ein gepulster Laser, d.h. die Energie wird nicht kontinuierlich sondern in sehr kurzen Impulsen abgegeben ( Nanosekunden: 10 – 9 ns). Das produzierte Laserlicht ist nicht sichtbar, da die Wellenlänge im Ultraviolett-Bereich ( 193 nm) liegt.
Durch die Laserenergie werden Molekülverbindungen in der Hornhaut ohne nennenswerte Wärmeaufnahme aufgetrennt, was das umliegende Gewebe schont. Bei den modernsten Geräten kreist ein sehr kleiner Laserstrahl ( 1-2 mm Durchmesser) über die Behandlungszone und erzeugt sehr viele Einzeleffekte ( „flying spot Laser“), die sich zur präzise festgelegten Gesamtwirkung addieren.

Bei der Anwendung der sog. YAG-Laser wird die „Photodisruption" (Gewebszerreißung mittels Laserlichtes) genutzt.
Mit dieser Lasertype kann man z.B. Löcher in die getrübte hintere Linsenkapsel (sog. Nachstar nach erfolgter Operation des grauen Stares / Katarakt-Operation ) oder in die Regenbogenhaut (Iridotomien bei bestimmten Formen des grünen Stares / des Glaukomes) schneiden. Es können also Strukturen im Auge mittels Laserlichtes exakt geschnitten werden, ohne das Auge dafür eröffnen zu müssen.
Der hierfür genutzte Neodymium-YAG-Laser ist ein gepulster Festkörperlaser, die produzierte Wellenlänge des Laserlichtes liegt im Infrarotbereich (1064 nm). Die Pulsdauer beträgt nur wenige Nanosekunden.
Durch die genaue Fokussierbarkeit kann der „zerreissende" Effekt sehr zielgenau eingesetzt werden, was diese Behandlungsmethode in den Händen eines erfahrenen Augenarztes zu einem sehr risikoarmen Verfahren gemacht hat.

Die Lasertypen, die eine „Photokoagulation" (Gewebeverschmelzung mittels Laserlichtes) nutzen, werden meist zur Therapie von Erkrankungen der Netzhaut (Retina) oder Aderhaut (Choroidea) genutzt.
Die Netzhaut ist mit dem Film eines Photoapparates vergleichbar, es ist die lichtempfindliche Schicht. Die Aderhaut ist die Unterlage, welche die Netzhaut teilweise ernährt.
Laser können bei einer Vielzahl von Erkrankungen der Netzhaut und Aderhaut eingesetzt werden. Netzhautlöcher (Foramen retinae) können z.B. durch "Punktschweißen" abgeriegelt und so die gefährliche Netzhautablösung verhindert werden. Bei der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kommt es durch undichte bzw. krankhaft wuchernde Blutgefäße ebenfalls zu gefährlichen Veränderungen, die mit dem Laser begrenzt werden können.
Durch die hohe Präzision der heutigen Laser-Technik ist ein sehr genaues Arbeiten bis auf ca. 1/20 mm möglich.
Netzhaut-Laser bewirken eine kurzfristige Überwärmung des Gewebes auf ca. 80° C, wodurch das Gewebe punktuell verschmolzen wird. Damit wird die Bildung einer geplanten, umschriebenen Narbe (die der Körper meist innerhalb von 1-2 Wochen nach Behandlung bildet) hervorgerufen, die zur Heilung der krankhaften Gewebeveränderungen erforderlich ist.
Der bekannteste Netzhaut-Laser ist der Argon-Laser, bei dem Moleküle in einer mit dem Edelgas Argon gefüllten Röhre angeregt werden und ein blau-grünes Laserlicht abstrahlen.

Diese Laser können auch zur schonenden Therapie bestimmter Formen des grünen Stares (Glaukom, erhöhter Augeninnendruck) genutzt werden; bei der sog Lasertrabekuloplastik wird eine Verbesserung des Kammerwasserabflusses angestrebt.

Wichtig ist, dass diese Verfahren kritisch und das heißt kontrolliert von Institutionen und Ärzten, die dazu in der Lage und nicht durch ökonomische Zwänge eingeengt sind, eingesetzt werden - nur so ist gewährleistet , dass sie allen Patienten zu gute kommen können.
Zu diesem Zweck haben die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands schon vor längerer Zeit die Kommission “Refraktive Chirurgie” gegründet. Sie hat die Aufgabe, Methoden zu bewerten, Standards zu bestimmen, die Fortbildung zu fördern und die Leistungsqualität zu sichern.
Zeiss
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Augenzentrum Köln Hansaring, Lasik - Infoabend, Donnerstag, 23. September 2010
Der nächste LASIK-Infoabend über Augenlasern mit Femto-Lasik und über die Multifokallinse im Raum Köln, Bonn und Düsseldorf findet am Donnerstag, den 23. September 2010 (mit Augenarzt Dr. Ralph Neuber) um 19:00... 
Augenzentrum Köln Porz, Lasik - Infoabend, Dienstag, 5. Oktober 2010
Ein LASIK-Infoabend über Augenlasern mit Femto-Lasik und über Multifokallinsen im Raum Köln, Bonn, Siegburg und Düsseldorf findet am Dienstag, den 5. Oktober 2010 um 19:00 Uhr (mit Augenarzt Dr. Bertram... 
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